Nahezu 2 Millionen Laufmeter Kunststoffprofile wurden am Standort Dunningen gefertigt und weltweit auf Baustellen eingesetzt. Die erfolgreiche Kooperation zwischen Döllken Profiles GmbH und Schöck Bauteile GmbH zeigte eindrucksvoll, wie leistungsfähig regionale Lieferketten in der Industrie bereits vor globalen Herausforderungen waren und weiterhin sind.
Die Bedeutung regionaler Partnerschaften innerhalb der Industrie hatte bereits in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen galt dabei als gelungenes Beispiel für nachhaltige und effiziente Produktions- und Lieferstrukturen in der Baubranche.
Die international tätige Schöck Gruppe entwickelte innovative Produktsysteme für das konstruktive Bauen. Der Fokus lag auf Lösungen mit hohem bauphysikalischem Nutzen sowie optimierten Material- und Einbaueigenschaften, die aktuelle Anforderungen der Bauindustrie erfüllten.
Ein zentrales Produkt war der Schöck Isokorb, ein tragendes Wärmedämmelement zur Reduzierung von Wärmebrücken an auskragenden Bauteilen wie Balkonen oder Vordächern. Durch den Einsatz dieses Systems konnten Wärmeverluste minimiert und typische Bauschäden wie Feuchtigkeit oder Schimmelbildung vermieden werden.
Für die Herstellung dieses komplexen Produkts wurden verschiedene Komponenten benötigt, darunter hochwertige technische Kunststoffprofile, die seit über 25 Jahren von Döllken Profiles am Standort Dunningen produziert wurden.
Bereits mehrere Jahre vor Projektstart war der Bedarf an extrudierten Kunststoffbauteilen bekannt. Durch gezielte Investitionen in moderne Produktionstechnologien und den Ausbau der Fertigungskapazitäten konnte Döllken Profiles die Voraussetzungen schaffen, um den Anforderungen gerecht zu werden.
Diese Weiterentwicklung führte dazu, dass die Leistungsfähigkeit des Unternehmens optimal mit dem Bedarf der Schöck Gruppe zusammengeführt werden konnte.
Im Rahmen der Kooperation wurden acht verschiedene technische Kunststoffprofile produziert, die teilweise mit Isolier- und Brandschutzmaterial kombiniert wurden. Die Fertigung erfolgte in großen Stückzahlen am Standort Dunningen.
Jährlich verließen rund 1,9 Millionen Laufmeter Profile die Produktionshallen, eine Strecke, die der Luftlinie zwischen Berlin und Madrid entspricht. Die Weiterverarbeitung erfolgte an verschiedenen Standorten, unter anderem in Baden-Baden, Essen sowie in Österreich.
Die Zusammenarbeit zeichnete sich durch eine hohe Fertigungskomplexität, große Variantenvielfalt und ein außergewöhnliches Produktionsvolumen aus. Vom Projektstart im April 2019 an konnten insgesamt zehn neue Arbeitsplätze geschaffen werden.
Für die Region Rottweil und den Standort Dunningen hatte dieses Kooperationsprojekt eine nachhaltige strukturelle Bedeutung und stärkte die regionale Industrie langfristig.
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